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Rust Livestock: Kühe und Schafe bringen neue Ressourcen – Handel hängt von Genen ab

Das Oktoberupdate erweitert die Landwirtschaft um Milch, Wolle und Tierverkauf. Biofuel, Powergrid-Looträume und der Air-Wolf-Landeplatz verändern weitere Abläufe.

Rust: offizielle Spielszene aus der Steam-Produktgalerie

Facepunch hat am 1. Oktober das Livestock-Update für Rust veröffentlicht. Kühe und Schafe lassen sich halten und züchten. Beide liefern Dung, Kühe zusätzlich Milch und Schafe Wolle; geschlachtete Tiere geben unter anderem Fleisch und Leder.

Wie Pflanzen haben die Tiere Bedürfnisse und Gene. Facepunch warnt aber davor, die bekannten Pflanzengenetik-Tricks unverändert zu übertragen: Das System verhält sich nicht exakt gleich. Eine behauptete optimale Kreuzungsroute braucht deshalb mehr Belege als die bloße Einführung der Tiere.

Verkauf, Milch und neue Basisversorgung

Ausgewachsene Tiere können bei einem neuen Händler an den Stables verkauft werden. Das Angebot hängt von der Genqualität ab. Nach dem ersten Angebot darfst Du noch zweimal ablehnen; anschließend kauft der Händler das Tier 15 Minuten lang nicht. Bei Wolle richtet sich das Angebot nach der abgegebenen Menge, bis zu 400 pro Abgabe.

Milch kann direkt konsumiert werden. Nach vier Stunden im Kühlschrank lässt sie sich abschöpfen und in Skimmed Milk sowie Cream aufteilen. Milch verlängert grundsätzlich die Wirkung entsprechender Tees, Cream stärkt deren Effekt. Neue Rezepte verwenden diese Ressourcen ebenfalls.

Der Biofuel Generator verwandelt organisches Material in Low Grade. Er muss etwa alle 30 Minuten von Hand gerührt werden; IO kann den Bedarf melden. Ein automatisches Warnsignal ersetzt damit nicht den manuellen Arbeitsschritt.

Änderungen außerhalb der Tierhaltung

Neue Powergrid-Looträume öffnen sich abhängig von Heavy Fuses im Power Plant. Bei zehn oder weniger Spielern halten die Sicherungen viermal so lange; bis 100 Spieler nähert sich die Haltbarkeit wieder dem normalen Wert. Kleine Server bekommen dadurch andere Betriebsbedingungen als volle.

Der Air-Wolf-Landeplatz startet beschädigt. Erst nach gemeinsamer Reparatur verkauft der Händler dort Luftfahrzeuge. Serveradmins können das Verhalten über die genannten Convars verändern. Für eine konkrete Serverroute musst Du deshalb dessen Einstellungen mitberücksichtigen.

Facepunch nennt zudem Optimierungen an Navigation und Speicherbedarf. Das Studio verteilt NPC-Arbeit über Frames und beobachtet die Serverlast weiter. Daraus folgt keine allgemeine Zusicherung, dass große Tierbestände auf jedem Server ohne Folgen bleiben.

Quellen

Titelbildquelle: store.steampowered.com

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